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Textauszug aus dem Trainingshandbuch für
Duty- Free-Shops; Agentur Terrahe.


Spirituosen: von der Medizin zum Gaumenkitzel.

Ob der erlesene Brandy am Abend oder ein erfrischender Cocktail mit „Schuss“: Spirituosen sind wahre Köstlichkeiten – mit vielfach intensiver Wirkung. Nicht umsonst verwendete man Hochprozentiges jahrhundertelang ausschließlich zu medizinischen Zwecken! Erst im 17. Jahrhundert wurden Spirituosen als Genussmittel populär, zunächst nur bei Militärs, später auch bei alltäglichen Geselligkeiten. Aus ersten kommerziellen Destillerien und kleinen regionalen Unternehmen wurden im Lauf der Zeit Spezialisten, die internationale Marken produzieren.

So unterschiedlich Spirituosen in Stil und Geschmack jedoch auch sein mögen – eines haben alle gemein: Sie entstehen durch Destillation und sind somit allesamt „Brände“. Dabei findet heute sowohl die Brennblase, der Pot-Still, Verwendung als auch schnelle kontinuierliche Verfahren. Neben Verunreinigungen werden hier jedoch auch einige Aromen entfernt – Ursache des neutraleren Geschmacks von z.B. Wodka oder Korn.

Doch ob aromatisch oder klar – Spirituosen sollen gelegentlich vor allem eines tun: möglichst schnell in den Kopf gehen. Insbesondere Jugendliche möchten locker und lässig wirken und bedienen sich deshalb gern hochprozentiger Drinks. Um sie vor den Folgen von zu viel Alkohol zu schützen, hat der Gesetzgeber das Jugendschutzgesetz (JuSchG) verabschiedet, mit dem er die Abgabe alkoholischer Genussmittel und Tabak regelt.

Zur Unterstützung des Handels haben wir hier die wichtigsten Punkte in aller Kürze zusammengestellt.

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